Februar 2019

 

schäbiger Umgang mit dem Gedenken an Zwangsarbeiter

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7.02.2019 von Hartmut Schulze-Velmede

Seit 2014 existiert ein Beschluss der BV Hörde und des Rates, in Hörde am Phönixsee den Zwangsarbeitern, die im 2. Weltkrieg unter unwürdigen Bedingungen zur Arbeit im Hoeschwerk gezwungen wurden ein würdiges Denkmal zu setzen.

Im Sommersemester 2013 erarbeiteten dazu Studierende der FH Dortmund in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Konzepte für eine Gedenk- und Informationsstätte zur Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus. Der favorisierte Entwurf wurde mit dem Standortvorschlag am Südufer des Phoenix-Sees am 03.04.2014 dem Gestaltungsbeirat präsentiert, da nach Darstellung des Leiters der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Herrn Dr. Mühlhofer, der Leidensweg für die Zwangsarbeiter an der Herrmannstraße, am Emschertor als Zugang zum ehemaligen Werksgelände, begann. Die Treppenanlage symbolisiert dabei sehr anschaulich "den Abstieg in die Hölle", wie es Herr Dr. Mühlhofer formulierte. Im Bereich am Ende der Treppe befand sich zudem das Lager der Gestapo.  

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